Meisterrunde Kleinfeld erster Spieltag 25.03.2012 Kaufering
geschrieben von am 26. März 2012
Der heutige Sonntag war einmal mehr ein schöner Frühlingstag, wieder einmal stand für die Wikinger eine Reise nach Kaufering auf dem Programm. Anlass war der erste Spieltag in der Meisterrunde Kleinfeld.
Nach den im Vorfeld gegebenen Meldungen der Spieler galt es, zumindest die Fahne der Wikinger hoch zu halten. Die Resonanz auf den Spieltag war gering, Krankmeldungen und Verletzungen reduzierten die potentiellen Teilnehmer weiter. Zur Abfahrtszeit zeigte sich dann, dass es höchstens noch ein Fähnlein sein könnte, welches zu halten war. Mit lediglich vier verfügbaren Feldspielern ging es daher nur darum, Spaß am Spiel zu haben und sich so gut als möglich zu verkaufen.
Im ersten Spiel ging es gegen die zweite Mannschaft aus Kaufering. Kräftezehrende Offensivaktionen des PSV fanden nur begrenzt statt, schließlich galt es auch ein wenig an die direkt im Anschluss stattfindende Partie zu denken. Gegen acht gegnerische Feldspieler stand es zur Halbzeit 2:5, am Ende wurde das Spiel mit 4:13 verloren. Ingrid Ebensperger konnten drei und Philip Wolff ein Tor erzielen.
Nach einer halben Stunde Pause wurde die Begegnung gegen die Mannschaft aus Nürnberg angepfiffen. Diese waren mit sechs Feldspielern ebenfalls reduziert angereist, entsprechend verlief das Spiel in durchaus lockerer Atmosphäre. Zur Halbzeit lagen die Wikinger mit 2:8 zurück. Eine starke Defense in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit konnte das Ergebnis am Ende auf 2:13 begrenzen. Die zwei Tore für die Münchener erzielte Philip Wolff.
Danke an Ingrid, Saskia, Roman und Philip, dass sie den PSV am heutigen Tag vertreten haben.
Spieltag 10.03.2012 Kaufering
geschrieben von am 12. März 2012
Manchmal ist es nicht leicht, ein Wikinger zu sein. Am 6. Spieltag der Verbandsliga setzte es für uns mit 4:18 gegen die Red Hocks Kaufering eine derbe Niederlage.
Das Ungemach begann schon vor dem Spiel. Im Vorfeld des Spieltags hagelte es Absagen und Krankmeldungen, so dass sich schliesslich lediglich elf Spieler zusammen fanden. Bestes Frühlingswetter herrschte dagegen am Spieltag selbst. Dies sorgte allerdings erneut für Verstimmungen während der Reise aufs Land, Sonnenplätze sind in der Halle eben spärlich gesät.
Nichtsdestotrotz, das kleine treue Häuflein Wikinger tat es dem Wettergott gleich und startete gut gelaunt ins Spiel. Zwar lag man nach zehn Minuten mit 2:0 zurück, konnte aber nach einem Freischlag durch Nico Wintergerst sowie einem Schuss von Christian Nyffenegger schnell ausgleichen. Anschliessend verlief die Partei bis zur Drittelpause ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten.
Ab dem zweiten Drittel beschloss der Floorball-Gott offensichtlich, dem Wettergott auf dessen Sonnenbank Gesellschaft zu leisten. Pechvogel Robert Pfaller gelang sein erstes Eigentor des Tages, und auch im Spielaufbau lief nur noch wenig zusammen. So konnte der Gegner in diesem Drittel davon ziehen und sich über teilweise recht kuriose Tore freuen. Den Wikingern gelang nur ein einzelnes Tor durch Tatu Sirkkola. Das Drittel ging entsprechend mit 1:7 verloren.
In der Pause stellten die Wikinger noch einmal um. Es war bekannt, dass der Gegner sich auf das Kontern verstand. Hinzu musste man den häufigen Wechseln bereits konditionell Tribut zahlen. Allerdings hatte Kapitän Nico Wintergerst angesichts des Spielstands keine andere Wahl, als die Mannschaft verstärkt offensiv auftreten zu lassen. Auf den Spielverlauf konnte dies leider keinen Einfluss nehmen. Nach zwei Minuten hatte man bereits zwei Tore kassiert. Tatu Sirkkola gelang anschliessend sein zweites Tor an diesem Tag. Weitere Gegentreffer, ein weiteres Eigentor und zwei Tore in Unterzahl sorgten aber dafür, dass auch das letzte Drittel deutlich mit 1:9 verloren ging.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ab Minute 20 ausser der Heimfahrt nicht mehr viel gelang. In der Offensive war Tatu Sirkkola als Allein-Unterhalter zu viel auf sich gestellt und kassierte entsprechend viele Stockschläge und Fouls. Die Mitspieler verpassten es, die wenigen Chancen zu nutzen, man war an diesem Tag im Angriff schlicht zu durchschlagsschwach. Die Offensiv-Abteilung war, bedingt durch einen schnellen Gegner, vielfach mit Defensivarbeit beschäftigt. Diese Aufgabe ist angenommen worden, auch wenn das Spielergebnis zeigt, dass in der Umsetzung noch Arbeit auf die Wikinger wartet. Die Defensive hatte ebenfalls keinen guten Tag erwischt. Bei einzelnen "Sonntagsschüssen" und Missverständnissen vor dem eigenen Tor sah man natürlich alles andere als glücklich aus. Goalie Roman Steinbach zeigte sich stark beim Fangen der Schüsse aus der zweiten Reihe und liess keine Abpraller zu. Er war bei den Gegentoren chancenlos und an diesem Tag definitiv nicht um seinen Job zu beneiden.
Nationalspieler erfolgreich operiert!
geschrieben von am 28. Februar 2012
Der, seit mehreren Wochen an einem Bandscheiben-Vorfall laborierende Österreichische Nationalspieler Johannes Dieringer, wurde am vergangenen Freitag erfolgreich operiert!
Die OP wurde in dem Wirbelsäulenzentrum der CHIRURGISCHEN KLINIK DR. RINECKER VON CHEFARZT DR. MÄRZ vorgenommen.
Der Eingriff verlief komplikationslos und "The Don" konnte bereits am Montag die Klinik wieder verlassen!
Johannes Dieringer beginnt aktuell mit der Rehabilitation und kann voraussichtlich erst wieder während des Sommertrainings zur Mannschaft dazustoßen.
Die Wikinger bedanken sich bei Dr. März und allen Mitarbeitern der Chirurgischen Klinik Dr. Rinecker für die schnelle und kompetente medizinische Versorgung ihres Leistungsträgers und hoffen auf weiterhin gute Zusammenarbeit der medizinischen Abteilung der PSV Wikinger München und der Klinik Dr. Rinecker!
Wir wünschen Hansi alles Gute für die kommenden Wochen und eine schnelle Genesung!
Pokalaus nach großem Kampf – Wikinger - Löwen 3:7
geschrieben von am 18. Januar 2012
Als gegen 19:30 Uhr der Schlusspfiff in der FOS Lindwurmstraße ertönte, war unklar, welche Regung in den Gesichtern der Wikinger aus München überwog. Enttäuschung ob der knapp verpassten Chance einen "Großen" mehr als nur zu ärgern und ins Pokal-Viertelfinale einzuziehen? Oder vielmehr Stolz, einer Sensation überhaupt so nah gewesen zu sein, einer Tatsache, mit der im Vorfeld wohl die wenigsten rechneten?
Viel vorgenommen hatte sich der PSV für dieses Spiel. Nicht verstecken wollte man sich, den Gegner, die scheinbar übermächtigen Löwen aus Leipzig, früh unter Druck setzen, und seinerseits seine Chancen im Abschluss suchen. Und insgeheim hegte man die Hoffnung, dass man mit von Coach Olli Harju angeordnetem "Monkey Pressure" auch den Erstligisten überraschen und vor erhebliche Probleme stellen könnte.
Und siehe da - in den ersten zwanzig Minuten gelang dies nahezu perfekt. Bereits hinter dem Tor wurden die Leipziger Verteidiger angegriffen, immer getreu dem Ziel, den Ball möglichst lange fernzuhalten von den Goalgettern der Löwen um Julle Sumen, Peter Dietel und Christian Fritsche. Und wurden die Ersten doch überwunden, gelang es zumeist, durch aggressives Backchecken den Leipziger Torabschluss zu verhindern. So hatte der glänzend aufgelegte Mattias Grenbäck im ersten Drittel weit weniger zu tun als erwartet. Und seinerseits taten sich in der Offensive die erhofften Chancen auf. Es schien fast wie logische Konsequenz, als in der 7. Minute Standa Babek auf Zuspiel von Patrick Lundberg die vielumjubelte Führung für München erzielte. Und die sehr starke Sturmreihe Nyffenegger/Lundberg/Wolff legte alsbald nach - in der 12. Minute war es Christian Nyffenegger, der einen Ballverlust der Leipziger eiskalt ausnutzte. Im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs entwickelte sich dank immer stärker werdenden Leipzigern, denen die lange Anfahrt anfangs noch in den Knochen zu stecken schien, ein offener Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Nutzen konnten eine derer allerdings nur die Gäste, die kurz vor Ende dank Julle Sumen (auf Zuspiel von Peter Dietel, auf genau die Art und Weise, vor der Olli nicht oft genug warnen konnte) den Anschluss herstellen konnte. So ging es mit einer 2:1-Führung für München in die erste Pause.
Das zweite Drittel begann dann mit einer alten Münchner Krankheit. Anstatt mit der kämpferischen Einstellung des ersten Abschnitts kamen die Mannen um Kapitän Petr Novak mit einem nicht zu übersehenen Phlegma aus der Kabine - gegen einen Gegner vom Format des Bundesligadritten ein gefährlicher Fehler. Erst nach dem vermeidbaren Ausgleich in der 25. Minute wachten die Wikinger wieder auf. Vorerst allerdings mit mäßigem Erfolg. Zwar erzielte der PSV in der 30. Minute den Führungstreffer - dummerweise aber am völlig verdutzten Grenbäck vorbei ins eigene Tor. Dies liess der Gastgeber aber nicht lange auf sich sitzen. Nur 77 Sekunden später folgte der 3:3-Ausgleich durch Novak nach Pass von Steven Piorun. Und hätte Jukka Sandelin 30 Sekunden später nicht den Pfosten, sondern ins Tor getroffen (wie übrigens noch zwei weitere Male im Verlauf dieser Begegnung), wer weiss wie das Spiel weiter verlaufen wäre. Da aber auch ein sich bietendes Überzahlspiel trotz bester Einschussmöglichkeiten torlos blieb, kam es, wie es kommen musste. Wer seine Chancen nicht nutzt, wird irgendwann bestraft, in Person von Dietel und Sumen, die den Löwen eine 5:3 Pausenführung herausschossen.
Auch im letzten Drittel versuchte der PSV noch einmal alles. Langsam musste man aber der kraftraubenden Spielweise zu Beginn des Spiels Tribut zollen und es gelang immer seltener, den Favoriten entscheidend unter Druck zu setzen. Sämtliche erspielten Chancen wurden vom starken Leipziger Schlussmann entschärft, während Leipzig seinerseits die unterm Strich doch deutlich reifere Spielanlage in zwei weitere Tore ummünzen konnte.
So blieb am Ende nicht der Sieg, sondern nur die Erkenntnis, einem zwei Klassen höher angesiedelten Gegner über weite Strecken auf Augenhöhe begegnet zu sein. Schlussendlich war der Leipziger Sieg verdient, auch wenn eine bessere Chancenverwertung und ein paar vermeidbare Fehler weniger vielleicht zu einem anderen Ausgang hätten führen können. Nun gilt es, die verbleibenden Aufgaben in der Regionalliga mit der gleichen Motivation anzugehen, und sich auf nächste Saison zu freuen, wenn sich hoffentlich wieder der ein oder andere hochklassige Gegner in der Landeshauptstadt verläuft.
Last but not least gebührt an dieser Stelle noch ein ganz besonderer Dank allen Helfern, die den reibungslosen Ablauf des Spieltags überhaupt erst ermöglicht haben!
Für München spielten: Grenbäck (T), Steinbach (T), Novak(1+0)/Piorun(0+1)/Rüger/Müller, Dieringer/Sandelin/Sirkkola, Lundberg(0+1)/Nyffenegger(1+0)/Wolff, Diederich/Kalthoff/Minkkinen/Zurbuchen, Babek(1+0)/Reich, V. Haikala/Wintergerst



